Moin!
In meinem letzten Post habe ich beschrieben, warum man auch heute noch für das eigene Business eine eigene Website haben sollte.
In diesem Post erläutere ich nun, warum es eine gute Idee ist, deine neue Business-Website mit WordPress zu erstellen.
Zur Erinnerung: Websites zu bauen ist nicht dein Business
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Erstellen von Websites nicht deine Kernkompetenz und das Ziel aller deiner Bestrebungen im Leben ist. Da wärst du hier wahrscheinlich auch falsch. Eine eigene Website ist für dich und dein Geschäft eine Notwendigkeit und die möchtest du mit wenig Aufwand (zeitlich und monetär, denn Time === Money 😉 ) erledigen.
Du brauchst also eine Software, die dir hilft, Seiten für das Web zu erstellen und zu bearbeiten – kurz: Content zu erstellen. Hierfür gibt es viele Namen: HTML-Editor, Online-Editor, Websitebaukasten, Content-Management-System (CMS) … Und es gibt noch viel mehr Software, die das leisten kann oder zumindest verspricht.
Womit sich sofort die Frage stellt: Welche Software nehme ich denn nun?
Welche Software?
Die Auswahl eines Softwareprodukts ist ein gradliniger Prozess. Dazu erstellst du zunächst eine Liste deiner Anforderungen, priorisierst die Anforderungen, erstellst eine Liste aller Softwareprodukte, Plattformen und Dienstleister, bewertest diese dann in deiner Anforderungsmatrix … kurze Frage: Ist noch jemand wach oder schlafen schon alle?
Im Ernst: Das am besten passende Softwareprodukt zu ermitteln, ist eine wirklich aufwendige Arbeit. Vor allem, wenn man sich der eigenen Anforderungen noch gar nicht bewusst ist. Was dir nämlich niemand sagt bzgl. solcher Auswahlprozesse: (a) du kennst deine Anforderungen erst, wenn du es wirklich gemacht hast und (b) deine Anforderungen sind nicht statisch, sondern sie werden sich ändern.
Nun können wir das ganze wahrscheinlich etwas lockerer angehen, denn wir betreiben hier keine Neurochirurgie – wir wollen eine Website bauen!
Also drehen wir die Frage um und suchen nach der Lösung, mit der wir wahrscheinlich am wenigsten falsch machen.
Wie macht man denn nun am wenigsten falsch?
Um beim Einstieg am wenigsten falsch zu machen, reicht es aus, auf ein paar wenige Dinge zu achten.
Achte darauf, dass du nicht in einem Vendor-Lock-In gefangen gehalten wirst.
Achte darauf, dass dich dein Einstieg nicht Unmengen Geld kostet.
Achte darauf, dass du im Problemfall leicht viel Unterstützung findest.
Verhindere den Vendor-Lock-In mit Open-Source-Software
Open-Source-Software hilft dir, einen Vendor-Lock-In zu vermeiden.
Du kannst z.B. den Hoster wechseln, falls der plötzlich die Preise erhöht, denn du musst ja nur die Software beim neuen Hoster installieren.
Sollte sich die Funktionalität radikal ändern, dann kannst du dank Open-Source auf dem Stand bleiben, der deinen Anforderungen entspricht. Und wenn du mit deiner Meinung nicht allein bist, dann gibt es bestimmt einen Teil der Community, der den gleichen Weg geht und „deine“ Version der Software am Leben erhält.
Open-Source bedeutet mehr Freiheit für dich, wie und wo du das Produkt einsetzt.
Reduziere deine Einstiegskosten – wieder mit Open-Source-Software
Sollte selbsterklärend sein: Vereinfacht gesagt entfällt für dich bei Open-Source-Software der kostenpflichtige Erwerb der Software(-Lizenz).
Sichere dir Unterstützung, indem du den Marktführer wählst
Marktführer haben einen Vorteil für dich: du bist nie alleine.
Die tollste Software nützt dir nichts, wenn du bei Problemen keine Hilfe findest. Klar, solltest du ein versierter Code-Junkie sein, dann kannst du alle Probleme selbst in der Code-Base deiner Open-Source-Software debuggen … aber wenn du das hier liest, bist du mit größter Wahrscheinlichkeit kein Code-Junkie. Und das ist völlig in Ordnung.
Wird eine Software von vielen Leuten genutzt und auf vielen Websites eingesetzt, wirst du in aller Regel auf eine große Community zurückgreifen können, die dir bei Problemen hilft. Das mag dann auch kommerzielle Hilfe sein, die du bezahlen musst, aber im Zweifel wird das immer noch besser sein, als blank dazustehen.
Auftritt WordPress
Wenn du nach einem Open-Source-CMS mit möglichst großer Verbreitung suchst, wirst du auf ein Produkt stoßen: WordPress.
WordPress liefert über 40% aller Websites aus. Und bei Sites, die explizit ein Content-Management-System verwenden, liegt der Anteil sogar bei über 60%.

Und das bedeutet erstmal drei Dinge:
- WordPress macht seinen Job – mal so ganz grundsätzlich.
- Die wichtigsten Probleme, Schwachpunkte etc. sind bekannt.
- Für praktisch alle Fragen und Probleme gibt es Ansprechpartner!
Und das sind Eigenschaften, die du brauchst, um schnell und einfach loszulegen.
Schnell einsteigen und schrittweise ausbauen
Mach dir nichts vor: Am Anfang weiß man noch gar nicht, was man später alles brauchen wird. Daher ist es wichtig, schnell einzusteigen und dann schrittweise aus- und aufbauen zu können, ohne gleich mit hohen Kosten oder Laufzeiten gebunden zu werden. Und dafür ist WordPress wirklich gut geeignet.
Also, los geht’s!
Tschüss aus Wolfenbüttel

