Moin!
Eigentlich müsste die Überschrift „Warum du immer noch eine eigene Website brauchst“ lauten, denn es gibt ja so viele Optionen, sich und das eigene Business im Netz zu präsentieren.
Ich habe auch schon die Meinung gelesen, dass ein Profil bei Facebook oder Instagram nicht nur ausreichend, sondern sogar modern wäre.
Ich bin da anderer Ansicht – nennt mich altmodisch 😉
Plattformen sind unkreativ
Jede Social-Media-Plattform kommt mit ihrem eigenen Look-and-Feel. Das ist auch notwendig. Das macht sie von anderen Plattformen unterscheidbar und dient der Präsentation ihrer Funktionen.
Es dient aber nicht der Präsentation deines Geschäfts. Dein Profil ist nur eines von abertausenden anderen Profilen. Und die Anpassbarkeit wird von der Plattform bestimmt.
Dein Facebook-Profil wird immer nach Facebook und dein Instagram-Account immer wie Instagram aussehen.
Sei kreativ und mach was eigenes!
Plattformen schränken dich ein
Aussehen ist das eine, aber was ist mit dem Inhalt?
Du bist beschränkt in dem, was du zeigen, machen und tun darfst. Du unterliegst immer – mit jeder Website – deinem jeweiligen Landesrecht, also z.B. deutschem Recht. Ich denke, das wird für die meisten in Ordnung sein, und inzwischen wird auch (fast) jedem klar sein, dass Gesetze auch im „Neuland“ Internet gelten.
Aber: Die „Terms of Service“ (TOS) der Plattform kommen „on top“ dazu. Und da sie das nationale Recht für dich nicht aufheben können, können die TOS immer nur eine weitere Einschränkung deiner Möglichkeiten sein.
Das Internet ist voll mit Geschichten von User:innen, die an nicht nachvollziehbaren Entscheidungen ihrer Plattformbetreiber, was denn nun „akzeptabel“ und was „anstößig“ sei, schier verzweifelt sind. Lass es nicht so weit kommen.
Lass dich nicht von Firmenjuristen ausbremsen!
Du verkaufst deine Kund:innen schon mit dem ersten Kontakt
Plattformen wie Facebook und Instagram verdienen ihr Geld im Wesentlichen durch Werbung. Die Werbung richtet sich dabei an deine Besucher:innen. Und um deinen zukünftigen Kund:innen die „beste“ Werbung zu präsentieren, werden unzählige Daten erhoben und in Profilen verarbeitet.
Ja, auch wir von PrettyGoodStuff sind auf Social Media unterwegs, aber nur ergänzend zu unseren eigenen Websites. Wir zwingen niemanden, den Weg zu uns über die „Datenkraken“ zu nehmen. Warum solltest du das tun?
Damit würde man die Daten der eigenen Kund:innen gleich beim Erstkontakt verkaufen. Das ist für mich eine „Red Flag“ und macht jedes Business, das ich nur über Social Media o.ä. erreichen kann, gleich sehr viel weniger attraktiv.
Wirf deine Kund:innen nicht den Datenhändlern zum Fraß vor.
Zeit für (d)eine eigene Lösung
Die eigene Präsenz im Internet nur über Social Media laufen zu lassen, ist unkreativ und unhöflich.
Das sind also einige gute Gründe, auch weiterhin eine eigene, persönliche Website für das eigene Geschäft anzulegen.
Eine eigene Website muss auch nicht besonders aufwendig oder teuer sein. Wie man das mit überschaubarem Aufwand umsetzen kann, werden wir euch in weiteren Beiträgen auf PrettyGoodStuff zeigen.
Also, auf geht’s!
Tschüss aus Wolfenbüttel

